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Praktisches Engagement für Flüchtlinge

Zur Philosophie des Todtglüsinger Sportvereins gehört ein ausgeprägtes soziales Engagement für das Gemeinschaftsleben auch über den Sportplatz hinaus. So werden in Zusammenarbeit mit dem Amtsgericht Tostedt schon seit Jahren straffällig gewordene Jugendliche durch Arbeitsmaßnahmen und Sportangebote in die Gesellschaft integriert, um zu verhindern, dass sie rückfällig werden.

Schon seit vielen Jahren setzt sich der Todtglüsinger SV auch mit dem Thema Migration auseinander. Bereits 2007 wurden die ersten ehrenamtlichen Integrationslotsen im Verein ausgebildet, die Menschen mit Migrationshintergrund individuell betreuen.

Der TSV wurde für dieses gesellschaftliche Engagement mehrfach mit dem „Stern des Sports“ und 2007 sogar mit dem ersten Platz unter allen deutschen Bewerbern beim europäischen Wettbewerb „United by Sports - Sport verein(t)“ ausgezeichnet.

Aktuell engagiert sich der Todtglüsinger SV stark für die in Tostedt lebenden Asylbewerber. Die Hilfe für die jungen Flüchtlinge ist ausgesprochen praktischer Natur, sie stützt sich auf die drei Säulen: ArbeitSport - Spiel.

 

Ganz besonders Willkommen heißen wir den kleinen Meron, das erste "Vereinsbaby". Der wache, hochkonzentrierte Blick und die geballten Fäuste lassen auf eine sportliche Karriere, vielleicht als Boxer, hoffen. Papa Johana (links im Bild) ist jedenfalls schon in der Fußballmannschaft erfolgreich und hilft täglich bei der Pflege und Instandhaltung der vereinseigenen Anlagen.

Bei der Taufe im Oktober in Hamburg war denn auch "Opa Eike", wie er liebe- und respektvoll von einigen Flüchtlingen genannt wird, anwesend. Wer genau hinsieht, erkennt den "Hirten" :-)

Wir wünschen Meron und seinen Eltern, Johana und Saneit, alles Gute, Mut, Kraft und Liebe für die kommenden Jahre, in denen sie hoffentlich ein sicheres Zuhause finden werden.